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Ziele

Als Gruppe, die das gesamte Bibliothekswesen im Blickfeld hat:

  • Zusammenführung der derzeit getrennten Schwestern Öffentliche Büchereien, Wissenschaftliche Bibliotheken und Schulbibliotheken zu einem gemeinsamen österreichischen Bibliothekswesen
  • Ein alle Bibliothekstypen – einschließlich der Schulbüchereien – umfassendes Bibliotheksgesetz nach internationalen Best-Practice-Beispielen
  • Eine Verpflichtung der österreichischen Kommunen durch dieses Gesetz, öffentliche Büchereien einzurichten, mit angestellten BibliothekarInnen zu führen und zu erhalten
  • Ein zentrales Institut für das gesamte Bibliothekswesen für Forschung, Entwicklung und Beratung der Bibliotheken als Instrument der strategischen Planung und organisatorischen Entwicklung
  • Integration des Bibliothekswesens als größte außerschulische Bildungseinrichtung in alle bildungspolitischen Entscheidungen
  • Ein Bibliotheksentwicklungskonzept, in dem der gesellschaftliche Auftrag an das österreichische Bibliothekswesen formuliert wird
  • Eine Überprüfung der Ausgliederungspolitik der diversen österreichischen Bundesregierungen und deren Folgen für die Qualität der betroffenen wissenschaftlichen Bibliotheken und für die Arbeitsverhältnisse der BibliothekarInnen

Als InteressenvertreterInnen der BibliothekarInnen:

  • Umwandlung bisher ehrenamtlich oder nebenberuflich geführter Büchereien in solche mit hauptberuflicher Betreuung, insgesamt die Überführung ehrenamtlicher in vertragliche Anstellungsverhältnisse (wenn von den KollegInnen gewünscht)
  • Das Zurückdrängen des in wissenschaftlichen Bibliotheken immer weiter um sich greifenden Phänomens atypischer, prekärer Arbeitsverhältnisse, von denen BibliothekarInnen nicht den Lebensunterhalt bestreiten können
  • Ein eigenes, gemeinsames und öffentlich anerkanntes Berufsbild für BibliothekarInnen an wissenschaftlichen Bibliotheken und öffentlichen Büchereien

Als Gruppe mit politischem Anspruch und Standpunkt:

  • Breite Debatte der Zukunftsfragen des Bibliothekswesens durch die Diskussion sowohl bibliothekarisch als auch gesellschaftspolitisch relevanter Themen bei Seminaren und Veranstaltungen
  • Zusammenarbeit mit bibliothekarischen Einrichtungen wie Büchereiverband Österreichs (BVÖ) und Vereinigung österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (VÖB), um unsere Ideen verbreiten zu können
  • Kontakte zu den für unsere Vorstellungen aufgeschlossenen politischen EntscheidungsträgerInnen
  • Vernetzung mit anderen kritischen Organisationen im Bildungs– und Kulturbereich
  • Echte Gleichberechtigung für Frauen und Männer auch bei der Besetzung von Führungspositionen
  • Chancengleichheit im Zugang zu Information, Bildung und Kultur
  • Stärkung des Kultur– und Bildungsauftrags der Bibliotheken und deren emanzipatorischen Anspruchs
  • Kritische Diskussion des Eindringens marktwirtschaftlicher Instrumente in die Steuerung der Bibliotheksentwicklung